Dienstag, 28. März 2006

weisheit

Wir können einander verstehen; aber deuten kann jeder nur sich selbst.

[emil sinclair]

schicksal

hat schon jemand herausgefunden was wir hier eigentlich tun? wozu hat der mensch seine intelligenz? um die welt zu zerstören?
es muss doch einen tieferen sinn für das menschliche leben geben. und wenn es keinen allgemeinen grund gibt, dann muss es für jeden einzelnen einen geben.
ich werde mein leben der suche nach meinem lebenssinn widmen. und ihr dürft mich dabei begleiten.
ich muss mehr nachdenken. mehr über das leben nachdenken. über den sinn. über das weltgeschehen. über die raumzeit. über zwischenmenschliche beziehungen. über alles.
statt dauernd in tagträumen zu schweben. das leben zieht an mir vorbei, während ich träume.
ist das leben ein abenteuer? der gewöhnliche alltag? manchmal schon.

wenn man alle erfahrungen, erinnerungen, erkenntnisse und das wissen jedes menschen auf der ganzen welt zusammentragen würde in einem riesiegen gehirn -- dann würden wir erkennen. den sinn. die gesamtheit. die grösse. die schönheit. die vollkommenheit. das unendliche. das endliche. alles.

"Dass ich erkenne was die Welt
Im Innersten zusammenhält" - Goethe: Faust

"Wahrer Beruf für jeden war nur das eine: zu sich selbst zu kommen." - Hesse: Demian

über die literaturwissenschaftliche arbeit

wenn man eine literaturwissenschaftliche arbeit verfasst, macht man zuerst ein konzept. man überlegt sich, was man schreiben will und wie man es gliedert. bis dahin ist das ganze recht einfach. man braucht nur eine kreative idee, aus der sich etwas machen lässt.
wenn es aber ums schreiben geht, wird es schon schwieriger. besonders der anfang. das formulieren von sätzen wäre ja kein problem. und eigentlich weiss man ja ungefähr, was nachher da stehen sollte. aber wenn man nur noch wüsste, in welchem der fünfzig verschiedenen quellen, die alle etwa das gleiche beinhalten, man welche aussage gelesen hatte. wo war schon wieder dieses zitat? und diese ewigen fussnoten, die man anhängen muss.
das ist alles viel zu kompliziert. so kann man keinen richtigen text verfassen. alles ist zusammengestückelt. es entsteht kein schreibfluss.
man sollte gar keine literaturwissenschaftlichen arbeiten schreiben. sondern selbst literarische texte verfassen. und andere darüber schreiben lassen!

Requiem for a dream

Tage wie dieser...

schwarzer stern

auch ich bin nur eine verlorene, irrende, suchende. werde ich jemals finden? und trotzdem: entspanne, geniesse, lebe! musik, im gras liegen und in die sonne blinzeln...

bitte mehr leben!

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