ein tier
im innern meines wesens lebt ein tier. ein dunkles, abstossendes, hässliches tier.
oft schläft es. zusammengerollt am boden meiner seele.
aber manchmal ist es wach. es dehnt die engen wände meines innern, versucht auszubrechen. einfach raus.
es tobt und brüllt. beisst und kratzt.
und wenn ich es nicht rauslasse, beginnt es sich selbst zu verletzen.
wenn es ihm trotzdem gelingt auszubrechen, eintlädt sich seine ganze wut in einem donnernden wolkenbruch.
bis es erschöpft ist und sich wieder verkriecht um zu schlafen.
wenn es frei leben würde, gäbe es keine ausbrüche. keine selbstzerstörung. keine verletzungen. es wäre glücklich. hell und schön.
es ist auch nur ein tier.
tiere sollte man nicht einsperren.
oft schläft es. zusammengerollt am boden meiner seele.
aber manchmal ist es wach. es dehnt die engen wände meines innern, versucht auszubrechen. einfach raus.
es tobt und brüllt. beisst und kratzt.
und wenn ich es nicht rauslasse, beginnt es sich selbst zu verletzen.
wenn es ihm trotzdem gelingt auszubrechen, eintlädt sich seine ganze wut in einem donnernden wolkenbruch.
bis es erschöpft ist und sich wieder verkriecht um zu schlafen.
wenn es frei leben würde, gäbe es keine ausbrüche. keine selbstzerstörung. keine verletzungen. es wäre glücklich. hell und schön.
es ist auch nur ein tier.
tiere sollte man nicht einsperren.
stella nera - 19. Mai, 16:34

