Wenn wir uns mit der Filmindustrie einliessen, so handelten wir, nach Ansicht dieser Leute, wie jemand, der seine Wäsche in einer Drecklache zum Waschen gibt und sich dann beklagt, sie sei verdorben.
Die uns so abraten, diese neuen Apparate zu benützen, bestätigen diesen Apparaten das Recht, schlecht zu arbeiten, und vergessen sich selber vor lauter Objektivität: denn sie geben sich damit zufrieden, dass nur Dreck für sie produziert wird.
bb - 1931 (Auszug aus dem Dreigroschenprozess)
stella nera - 4. März, 16:52
Gefühle hält man für Vorteile. So ist, hofft man, die Wirklichkeit am besten zu überlisten. Diese gibt sich eine Blösse, man nützt sie aus.
Das Gefühl, vom Anlass getrennt, keineswegs mehr das empfundene Einverständnis mit der betreffenden Wirklichkeitsphase, nimmt eine Eigenentwicklung, und ohne weiteren Stoff zu benötigen, wächst es ins Ungemessene, einzig von der Phantasie genährt. So werden die Gefühle zu geflissentlichen Missverständnissen, sind nicht von der Einigung mit der Wirklichkeit erzeugt, sondern erzeugen Veruneinigung mit ihr.
bb - 1930
genau so ist es!
ps: wenn ich nur für meine arbeit so viel zu schreiben hätte, wie für mein blog...
stella nera - 4. März, 14:48
Jeder Schriftsteller hat doch Anfechtungen, und es ist besser, sie in das Buch aufzunehmen, als sie zu verscheuchen.
Ob es nicht besser gewesen wäre, was den Tintenfleck auf der Wartburg betrifft, wenn Luther die Tinte, statt sie nach dem Teufel zu werfen, dazu benutzt hätte, aufzuschreiben, wie der Teufel bei einer Bibelübersetzung stört.
bb - 1929
stella nera - 4. März, 11:55
Bei standrechtlichen Erschiessungen im preussischen Militär wurde eines der Gewehre mit einer Platzpatrone geladen, so dass keiner der an der Erschiessung beteiligten Soldaten wusste, ob er geschossen habe oder nicht.
bb - 1929
stella nera - 4. März, 11:50
dieses lied
hier finde ich im moment auch ganz toll.
bringt irgendwie sommerfeeling ins haus...
stella nera - 4. März, 11:31