vor einer reise
vor einer reise ist man immer aufgeregt. meistens schon vor einer kurzen. habe ich alles? was brauche ich noch? die ganze zeit überlegt man sich, was man wohl vergessen hat. schlussendlich nimmt man immer zuviel mit. braucht die hälfte der dinge im koffer nicht. und das, was man brauchte, hat man vergessen. man ist nie zufrieden mit dem, was man mitgenommen hat.
mit dem leben ist es dasselbe. man hat nie das, was man will. im koffer sind nur dinge, die man nicht braucht. ballast. wenn es regnet, haben wir eine sonnenbrille. wenn es warm ist, winterkleider.
und während des ganzen lebens hat man zeit die nutzlosen dinge, durch nützliche auszutauschen. dummerweise hinken wir der zeit immer einen schritt hinterher. was wir in der jugend brauchten, wird im alter nutzlos.
und alles verändert sich, ohne dass wir es wollen. die zeit vergeht zu schnell in guten zeiten und zu langsam in schlechten.
wir sind immer unfähig. unwissend. naiv.
mit dem leben ist es dasselbe. man hat nie das, was man will. im koffer sind nur dinge, die man nicht braucht. ballast. wenn es regnet, haben wir eine sonnenbrille. wenn es warm ist, winterkleider.
und während des ganzen lebens hat man zeit die nutzlosen dinge, durch nützliche auszutauschen. dummerweise hinken wir der zeit immer einen schritt hinterher. was wir in der jugend brauchten, wird im alter nutzlos.
und alles verändert sich, ohne dass wir es wollen. die zeit vergeht zu schnell in guten zeiten und zu langsam in schlechten.
wir sind immer unfähig. unwissend. naiv.
stella nera - 22. März, 21:22

