Frage:

gibt es einen Gott?


wenn ja:

wo bleibt der?
wem hilft er?


ich glaube Gott ist ein Arschloch. wenns ihn überhaupt gibt.
warum tut er nichts dagegen, dass ich ihn als Arschloch bezeichne?
entweder gibts ihn nicht oder es ist ihm egal oder er verzeiht mir.

so oder so. wenns ihn gäbe, sollte er uns doch helfen.
wofür ist er sonst da?
erdkind - 24. Mai, 06:56

hmmm...

die fragen der fragen. und die antwort fällt bei jedem menschen anders aus.
ich glaube, wenn es einen gott gibt, dann ist es bestimmt kein "wesen", dass sich darum kümmert, was ich tue - dafür bin ich selbst verantwortlich. den gott, den ich im religionsunterricht kennengelernt habe, den gibts nicht für mich. ich finds nur schon komisch, dass gott ein geschlecht haben soll. und an einen alttestamentarischen gott, der hin und wieder den menschen verklickert, dass er zufrieden oder höchst erzürnt ist, kann ich schlichtweg unmöglich glauben.

vielleicht verzeiht er dir... aber ehrlich gesagt, ich persönlich glaube, wir sind einer potenziell höheren macht ziemlich schnurz-piep-egal.
die kraft ist positiv, denn sie hat den anstoss zu allem gegeben, das glaube ich - aber was wir draus machen, bleibt wohl einfach an uns hängen. vielleicht ist gott wirklich tot. oder es gibt uns nur, damit wir auf der welt etwas kapieren. wir müssen einfach dran arbeiten...

die sonne scheint schon bei mir, ich konnte nicht mehr schlafen. es ist so ruhig und friedlich...
wenns gott gibt, dann gibt es ihn sicher nicht in kirchen. es ist vielleicht wie mit einem menschen, den man liebt, und der für immer weggeht: er bleibt in den köpfen.

die welt ist schön, auch wenn sie allzu oft nicht so scheint. und wenns gott gibt, dann ist er in allem, in allem und jedem ein fünkchen.

stella nera - 24. Mai, 23:58

vielleicht hast du recht.

schlussendlich kommt es darauf an, was man selbst daraus macht. wenn man sich einen eingreifenden gott wünscht, dann gibt es ihn auch. ich glaube mir ist es egal. ich versuche mein leben einfach selbst in die hand zu nehmen, auch wenn es manchmal recht schwierig ist. man macht es sich einfach, wenn man gott einfach für das übel auf der welt verantwortlich macht...
aber das leben ist schön. man muss es manchmal nur sehen.
und es ist doch echt ein tolles gefühl, wenn man nach einer anstrengung etwas erreicht hat und sagen kann: das war ich. ganz allein! =)

schlaf gut, erdkind. ich wünsche dir schöne träume...

Requiem for a dream

Tage wie dieser...

schwarzer stern

auch ich bin nur eine verlorene, irrende, suchende. werde ich jemals finden? und trotzdem: entspanne, geniesse, lebe! musik, im gras liegen und in die sonne blinzeln...

bitte mehr leben!

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