selbstschutz
ich glaube, ich habe jetzt herausgefunden, was mein problem ist.
ich kann die hoffnung nicht aufgeben.
ich kann nicht kapitulieren.
wahrscheinlich ist das so eine art schutzmechanismus.
jedenfalls passiert folgendes:
jedes mal, wenn ich mir selbst sage: 'du wirst diesen mann nie kriegen. er will dich nicht. vergiss ihn! er wird seine meinung nicht ändern.'
immer dann kommen mir beinahe die tränen. aber anstatt mir wirklich klar vor augen zu führen, was das für mich bedeutet, verdränge ich den gedanken und male mir irgend ein happy end aus. sowas wie: irgendwann wird er merken, dass er mich doch will und mich auf knien kriechend um verzeihung bitten.
mein problem ist meine phantasie. mein lebenswille. meine stetige hoffnung. mein verdammter optimismus.
ich kann mich mit dem gedanken nicht abfinden, dass wirklich keine hoffnung besteht.
ich kann nicht aufgeben.
und so dauert es um so länger, endlich über ihn hinwegzukommen.
aber vielleicht ist das auch gut so. vielleicht kann ich nur so weitermachen. vielleicht kann ich nur so meinen lebenswillen behalten. vielleicht brauche ich das ja...
ich kann die hoffnung nicht aufgeben.
ich kann nicht kapitulieren.
wahrscheinlich ist das so eine art schutzmechanismus.
jedenfalls passiert folgendes:
jedes mal, wenn ich mir selbst sage: 'du wirst diesen mann nie kriegen. er will dich nicht. vergiss ihn! er wird seine meinung nicht ändern.'
immer dann kommen mir beinahe die tränen. aber anstatt mir wirklich klar vor augen zu führen, was das für mich bedeutet, verdränge ich den gedanken und male mir irgend ein happy end aus. sowas wie: irgendwann wird er merken, dass er mich doch will und mich auf knien kriechend um verzeihung bitten.
mein problem ist meine phantasie. mein lebenswille. meine stetige hoffnung. mein verdammter optimismus.
ich kann mich mit dem gedanken nicht abfinden, dass wirklich keine hoffnung besteht.
ich kann nicht aufgeben.
und so dauert es um so länger, endlich über ihn hinwegzukommen.
aber vielleicht ist das auch gut so. vielleicht kann ich nur so weitermachen. vielleicht kann ich nur so meinen lebenswillen behalten. vielleicht brauche ich das ja...
stella nera - 10. Juli, 21:35


Du erinnerst mich...
Da sagt der eine Droide (C3-PO) zu R2D2 :"Ich glaube es ist unsere Bestimmung zu leiden". (oder zumindest so ähnlich).
Weisst Du, ich denke, Du bist einfach noch zu sehr auf diesen einen Mann fixiert. Wenn es mir schlecht geht und ich sehr traurig bin, versuche ich immer den Trauer in Wut umzusetzen. Wut fühlt sich besser an... Wut macht stärker UND Wut macht mich konstruktiv. Wenn ich Wütend bin muss ich immer was erschaffen, ich male dann meistens.
Welche Hobby's hast Du eigentlich? Hast Du etwas, mit dem Du Dich ablenken kannst? Was tust Du um auf andere Gedanken zu kommen?
Liebe Grüße
Fal
ich bin nicht sicher, ob wut bei mir das richtige ist. ich habe trauer bis jetzt immer anders verarbeitet. obwohl nicht jede trauer gleich ist.
weisst du, mein problem ist eher die fehlende endgültigkeit. solange noch ein hoffnungsschimmer da ist, klammere ich mich daran. wenn etwas endgültig zu ende ist, kann das verdammt hart sein, aber man wird einfacher damit fertig. beispielsweise es stirbt jemand: das ist echt traurig, aber du weisst, dass er nicht zurückkommt. das ist irgendwie leichter zu überwinden. verstehst du, was ich meine?
hobbies? hmm...ich lese viel, mache sport, schaue gerne gute filme, gehe oft mit freunden aus, spiele allgemein, oft schreibe ich,...
leider ist nicht jedes hobby jederzeit verfügbar. zurzeit lenke ich mich mit massenweise fernsehserien und arbeit ab.
ich bin ein sehr sozialer mensch. ich brauche gesellschaft. leute, mit denen ich reden kann. ich fühle mich am wohlsten unter freunden. zur zeit bin ich allein.