ich sollte eigentlich mein zimmer putzen. aber ich habe einfach keine lust dazu.
die fenster sind auch ganz dreckig und heute wäre schönes wetter. aber nächste woche habe ich bestimmt auch noch zeit.
mein farrad hat kaum noch luft, ich fahre praktisch auf den felgen. aber jetzt runter gehen und pumpen -- nee.
griechisch übersetzen? auf keinen fall!
irgend etwas anderes erledigen? nein, das mache ich dann, wenn ich keine zeit mehr dazu habe.
dann kann ich mich wenigstens über den stress beklagen!
stella nera - 12. Mai, 16:55
...dass man musik nicht in worte fassen kann.
und trotzdem: zum glück!
stella nera - 11. Mai, 21:05
es gibt tage, an welchen alles schief läuft. nichts passiert wie geplant.
an solchen tagen ist alles scheisse. es geschehen dinge, die nicht geschehen sollten. und dinge die geschehen sollten, geschehen nicht.
an solchen tagen könnte ich einfach nur heulen. alles hinschmeissen. aufgeben.
fehlte nur noch, dass ich von einem tram überfahren werde.
und, verdammt nochmal, warum werde eigentlich immer ICH von irgendwelchen absolut abstossenden und aufdringlichen typen angemacht?! sehe ich tatsächlich so aus, als ob ich mit euch ins bett steigen wollte???
stella nera - 10. Mai, 13:26

She had something to confess to,
But you don’t have the time so,
look the other way.
You will wait until its over,
To reveal what you'd never shown her,
Too little much too late.
I have played in every toilet,
But you still want to spoil it,
To prove I've made a big mistake.
Too long trying to resist it,
You’ve just gone and missed it,
It's escaped your world.
Can you see that I am needing,
Begging for so much more,
Than you could ever give.
And I don’t want you to adore me,
Don't want you to ignore me,
When it pleases you yeah,
And, I'll do it on my own.
stella nera - 9. Mai, 22:04
wohin führt mein weg?
folge keiner strasse. gehe querfeldein. manche menschen machen es sich leicht.
kein weg. keine strasse. durch gebüsch und unterholz. durch wasser und schnee. durch sonne und gewitter. durch wüste und gebirge. durch stadt und land.
der gerade weg ist monoton. asphaltstrasse. immer gleich aussehende häuser an beiden seiten. alles grau. leblos. aber sicher.
lieber unsicher. lieber gefahr. lieber verderben. abgrund. tod. lieber grenzen erfahren. lieber verletzungen. wunden. gebrochenes herz.
lieber leben.

stella nera - 9. Mai, 21:34
"Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren
und innert 3-4 Tagen konsumieren."
stella nera - 9. Mai, 21:09
stella nera - 8. Mai, 19:07

change everything you are
and everything you were
your number has been called
fights and battles have begun
revenge will surely come
your hard times are ahead
best, you've got to be the best
you've got to change the world
and use this chance to be heard
your time is now
don't let yourself down
and don't let yourself go
your last chance has arrived
stella nera - 8. Mai, 17:14
heute habe ich einen text entdeckt, den ich vor zwei jahren geschrieben habe. und ich fand ihn gar nicht mal so schlecht:
gefangen
Ich gehe der Strasse entlang.
Ich sehe nichts. Ich bin blind. Blind.
Ich höre nichts. ich bin taub. Taub.
Ich fühle nichts. Ich fühle alles. Ich bestehe aus Gefühlen.
Gefühle, die mich jagen, mich hetzen, mich schlagen.
Gefühle, die mir helfen zu fühlen.
Ich denke nichts. Ich denke vieles. Mein Kopf besteht aus Gedanken.
Gedanken, die mich martern, mich quälen, mich begraben.
Gedanken, die mir helfen zu denken.
Ich gehe durch eine Menschenmenge.
Ich sehe tausend Menschen.
Tausend Menschen, alle mit meinem Gesicht.
Mein Gesicht blickt mich an.
Blass, bleich, leer.
Wohin ich gehe, ist mein Gesicht.
Ich sehe meine Gedanken auf mich zurennen.
Sie werfen mich zu Boden und verprügeln mich.
stella nera - 1. Mai, 16:07
irgendwie fühle ich mich nicht so toll. viel zu wenig geschlafen. kommt davon, wenn man erst um vier uhr morgens ins bett geht. dabei wollte ich das gar nicht.
das lustige ist, dass ich mich immer nur dann so schlecht fühle, wenn ich zu wenig geschlafen habe. und nicht etwa, wenn ich zu viel getrunken habe...
es kommt mir manchmal so vor, als ob ich am wochenende ein ganz anderes leben führe, als während der woche. wahrscheinlich stimmt das auch.
am wochenende bin ich zuhause. andere umgebung. andere leute. andere aktivitäten. andere drogen. andere gedanken. andere gefühle.
ich lebe in einer gespaltenen welt.
am wochenende ist alles intensiv. alles geht schnell vorbei. alles ist entweder unglaublich schön oder abgrundtief scheisse. alles ist extrem. alles ist von kurzer dauer.
und trotzdem sehe ich darin das eigentlich tolle leben. ich kann den alltag zeitweise vergessen. in den tag hinein leben. auf den putz hauen. mich treiben lassen. einfach mal loslassen und entspannen.
während der woche bin ich eingeklemmt zwischen meinen sorgen, ängsten und problemen. es gibt weniger leute, mit denen ich reden kann. meistens bin ich ganz mit mir selbst beschäftigt. und das zusammentreffen mit studienkollegen und -kolleginnen sind einzelne glanzpunkte im trüben alltag.
während der ganzen woche warte ich auf das wochenende. versuche ich meine probleme zu bewältigen. versuche ich glücklicher zu werden. mache ich nicht das, was ich sollte, und habe deshalb ein schlechtes gewissen.
ich drehe mich um meine eigene achse. und nur ab und zu kann ich aus dieser rotation ausbrechen.
wie kann das nur sein?
stella nera - 30. April, 17:47

ich hoffe du bringst viel
spass,
freude,
erholung,
neues,
erfreuliches,
aufregendes,
interessantes,
schönes,
spannendes,
ereignisreiches,
erholsames,
... und natürlich
viel sonne!!!
stella nera - 19. April, 15:47
wie kann ich einem menschen helfen, der nicht mit mir spricht?
ich fühle mich machtlos, hilflos. ich kann nur zusehen. nicht einmal zuhören.
sag doch, was dich bedrückt! rede mit mir!!
wie soll ich dir sonst helfen??
ich weiss ja nicht einmal was passiert ist.
wäre es nicht wohltuend mit einem menschen zu sprechen, der zuhört? auch wenn ich keine lösung finde. wäre es nicht schön, etwas bedrückendes loszuwerden?
was hast du zu verlieren?
was könntest du gewinnen?
ein lächeln.
eine umarmung.
ein aufmunterndes wort.
verständnisvolle blicke.
wäre das nicht hilfe genug? brauchst du mehr?
sprich mit mir!
stella nera - 16. April, 17:47
jaja. so schnell geht's.
das erste mal sport im neuen semester und schon ein geschwollener knöchel. damit kann ich nun echt nichts anfangen.
solche dinge passieren immer dann, wenn sie am wenigsten erwünscht sind. jetzt muss ich immer mit dem tram zur uni. deswegen gebe ich unmengen von geld aus. und ausserdem komme ich so immer zu spät.
und mein geliebtes fahrrad steht einsam und unbrauchbar in der ecke.
hhmmm...wenn das nur mein einziges problem wäre. griechisch habe ich immer noch nicht aufgeholt. und am montag habe ich tatsächlich schon gefehlt.
das kann so nicht weitergehen!!!
ich muss etwas ändern. sofort. nächste woche. möglichst bald.
stella nera - 12. April, 18:24

[Homer - Anfang der Odyssee]
ich sitze vor meiner griechisch-übersetzung. das heisst: dummerweise ist das griechisch noch nicht übersetzt. aber bis morgen 8 uhr sollte es übersetzt sein. die griechischen buchstaben sehen aus wie hieroglyphen. buchstabe an buchstabe gereiht. und das ganze ergibt keinen sinn.
ich kann mich nicht konzentrieren. schweife immer wieder ab. ganz unterschiedliche gedanken verfolgen mich. gute, schlechte, neutrale. heute ist schönes wetter.
ich würde alles andere lieber machen, als diesen text zu übersetzten. ich würde kochen, putzen, gartenarbeit erledigen. am liebsten natürlich ein gutes buch lesen. oder einen film schauen. oder alles andere.
nur nicht übersetzten!
kann kaum erwarten bis wochenende ist. der freitag bringt vieles. gutes. wochenende - proseminararbeit abgeben - mittagessen mit gerda - patent ochsner konzert (!) -nach hause gehen - lange schlafen - familie - freunde.
von mir aus könnte die ganze woche durch wochenende sein. und das ganze jahr hindurch frühling!
frühling - frühling - frühling!!!
stella nera - 6. April, 19:06
kürzlich war ich mit freunden ein paar tage in amsterdam. war hammermässig! frag nicht was wir den ganzen tag machten. aber wir haben viel erlebt. drei tage sonne - wind - regen -- und wieder sonne.
einzig negatives: zugfahrt im citynightline! katastrophal. man sitzt die ganze zeit. kann sich nicht bewegen. gleichzeitig kalt und heiss. von schlaf keine spur. erst wenn man vom sitzen so erschöpft ist, dass man umfallen könnte, gibts ein wenig schlaf. durchzogen von wirren träumen.
in letzter zeit träume ich eh recht oft. aber auf dem heimweg von amsterdam, im citynightline, zu müde um zu sitzen, zu bekifft um zu sprechen, schätzungsweise gegen 6 uhr am morgen -- hatte ich einen traum!
ich kann nicht genau erklären, was in diesem traum passiert ist. das ist auch nicht das wichtige. passiert ist eigentlich nicht viel. es war eher wie ein einziger langer moment. ein sein. mehr nicht. aber ich wusste: jeden augenblick kann kommen worauf ich schon so lange warte. die veränderung. die erkenntnis. ich wusste: jeden moment kann es sein, dass ich endlich die welt erkenne. dass ich den sinn meines lebens finde. und dass die welt sich grundlegend verändert. es war eine seltsame stimmung. erwartungsvoll. voller vorfreude. ein unglaubliches gefühl. ich wusste: jetzt ist es bald soweit!
ich stand so knapp vor meiner erlösung. und kurz bevor es endlich soweit war -
weckte mich dieser verdammte zöllner und wollte meinen pass sehen!!
wenn ich nicht so verpennt und verwirrt gewesen wäre, hätte ich dem kerl mit sicherheit eine geklatscht. so eine frechheit! mich aus meinem lebenswichtigen traum zu wecken. wer weiss, ob ich je wieder einen solchen traum habe?! vielleicht war das die chance meines lebens!
zöllner sollte man abschaffen. generell sollte man wecker verbieten. sie hindern uns am träumen. am schlafen. am wohlig im bett liegen und das gefühl zu haben, nicht aufstehen zu müssen. und wenn die sonne durchs fenster schein, gute musik am radio läuft und man seinen gedanken freien lauf lassen kann, ist es am morgen im bett doch immer am schönsten!
lang lebe der siebenschläfer! lang lebe der (tag-)träumer!
-ich hoffe, mein traum kommt zu mir zurück-
stella nera - 5. April, 22:46
heut' hat's g'schneit! am 5. april!!! schnee!
klar, der schnee war nicht so toll wie im winter. schwer und nass. fast so schlimm wie regen. nur sah es schön aus.
bin den ganzen nachmittag vor dem pc gesessen und hab aus dem fenster gestarrt. die ganze zeit den dicken flocken zugeschaut. obwohl ich eigentlich denken sollte. tja.
eigentlich finde ich es doof wenns schneit - jetzt - wo's doch frühling werden soll. sauerei!
aber schön ausgesehn hats trotzdem.
immerhin besser als regen. rocket hat die theorie aufgestellt, dass meine stimmung vom wetter abhänge. kürzlich, als so richtig schönes frühlingswetter war (letzten freitag glaub ich), gings mir so richtig gut.
vielleicht hat er ja recht. klar hat er recht. wenns schön ist, ist doch alles viel einfacher. viel leichter. sommer - sonnen - sonnenschein! und schlechtes wetter drückt halt aufs gemüt.
aber so extrem bin ich ja doch nicht. bei schlechtem wetter gehts mir nicht zwingend schlecht. aber das schlechte wetter verstärkt die probleme. die schlechte laune. bei gutem wetter sehn auch die probleme nicht so schlimm aus. besonders im frühling.
ich liebe den frühling! -- frühling, ich liebe dich!!!
stella nera - 5. April, 22:14