Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
[Erich Fried]
stella nera - 21. März, 12:40
Open your eyes
To the millions of lies
That they tell you everyday
Open your mind
To the clever disguise
That the advertisements say
How do they know
What's good for you?
Destroy all the land
And kill what you can
Just to make the profits rise
Sell you from birth
For all that you're worth
The money spreads like lies
And how do they know
What's good for you?
Don't wanna hate you
Don't wanna blame it all on you
I'm out of options
If you don't look I'll force you to
Wake up, wake up
A shot to the head
They're better off dead
Will you wake up
If you don't look I'll force you to!
[goldfinger - open your eyes]
stella nera - 21. März, 01:04
"whatever tomorrow brings I'll be there, with open arms and open eyes..."
[incubus]
nimm, was du kriegen kannst!
stella nera - 19. März, 18:04
heute nicht viel gemacht. das heisst: viel gemacht, aber nicht das, was ich eigentlich sollte.
war heute auf dem münster.
tolle aussicht. etwas dunstig, aber sonst geniales frühlingswetter.
arbeit ist etwas stagniert.
aber das kommt wieder. muss langsam vorwärts machen. kann mir nicht zuviel müssiggang leisten. obwohl das noch toll wäre...
bei diesem wetter!
stella nera - 14. März, 20:10
"You can hear lennon's ghost say: I burried paul..."
[the matches]
stella nera - 12. März, 22:53
ich fühle mich heute irgendwie komisch. keine ahnung warum. gefühl nicht definierbar.
vielleicht wegen des wetters. vielleicht weil ich die ganze zeit "air" höre. oder weil ich den ganzen tag im haus hocke und versuche gedichte zu analysieren. rausgehen hat auch nicht wirklich was genützt.
meine gedanken sind schwer wie blei. undurchsichtig. trüb.
mit sich selbst allein sein ist schwer. kein wunder werden so alle verrückt. vielleicht dreh ich auch langsam durch...
mich freuts wieder mal wahnsinnig auf den frühling. obwohl der winter viel zu kurz und zu warm war. es ist einfach schön, wenn man seine laune vom wetter abhängig machen kann. dann muss man sich nicht nach anderen gründen umsehen...
stella nera - 12. März, 22:21
es ist viel passiert. gutes und schlechtes. hatte nicht viel zeit zum nachdenken. ist vielleicht auch besser so.
gestern habe ich eine wichtige lektion gelernt.
hoffnung bringt nichts. aber sie hält einen am leben. und sie inspiriert die phantasie. ohne hoffnung wäre ich schon lange tot. zugrunde gegangen. sie ist mein antrieb. mein lebenswille.
oft ertappe ich mich dabei, wie ich ins leere starre. mit traurigen gedanken. leere im kopf. leere im herzen.
man muss nach vorne schauen. sich ablenken. realistisch bleiben. hoffen, aber nicht träumen.
heute habe ich zum ersten mal in diesem jahr den frühling gesehen. er ist vorbeigehuscht. scheu und unnahbar. aber er war da. ich fühlte es. bald wird er kommen. endgültig da sein.
vielleicht bringt der frühling ja besserung?
stella nera - 11. März, 22:27
ich befinde mich auf irrwegen. durch enge gassen. die stadt ist wie ausgestorben.
heute abend habe ich entdeckt dass basel aus kurven besteht.
ich stehe vor dem münster. es ist riesig. rot hebt sich der stein vom schwarzen himmel ab.
es sieht aus wie ein gemälde.
ich stehe wie angewurzelt. starre. kann es kaum fassen.
was mache ich hier?
surreale welt.
der mann mit dem hund geht endlich vorüber.
neben mir ein heftig knutschendes pärchen. ausgerechnet.
die nacht ist schwarz.
das mahnmal für ein verunglücktes kind.
ich irre weiter. noch ein knutschendes paar.
verdammt!
das leben ist hart.
wenn ich nur wüsste, was ich will.
stella nera - 5. März, 22:43
schwierigkeiten sich zu konzentrieren.
erinnerungen durchzucken mein gedächtnis.
wieviel davon erträgt ein mensch?
was vergisst er, wenn nicht mehr alles platz hat?
ich habe schon so viel erlebt.
und plötzlich kommen noch mehr erinnerungen.
die ich schon beinahe vergessen hatte.
und jede davon hat mich verändert.
mein herz trägt narben.
wie vernarbt wird es sein, wenn ich alt bin?
manchmal fällt das atmen schwer.
der mensch ist nicht von natur aus glücklich.
"I cannot remember..."
stella nera - 5. März, 18:11
Conforming on a monday
Too often and too cold
But you are'nt even listening
Because you are just
Too old to feel an earthquake
Too cool to even care
But you are'nt even listening
So why should I?
You are
A natural disaster
And I've wanted you too much
And now I'm gonna loose
I've wanted you too much
And now I've gotta choose
You're the cause of all this
And I'm sick of trying to please you
And you're gonna feel my emotions coming
Because you're the world
Like a broken dam you're empty
And all thats left are the sticks and stones
That were built by other people
And it really shows
But you are'nt even listening
Because you are just
Too old to feel an earthquake
Too cool to even care
But you are'nt even listening
So why should I?
stella nera - 5. März, 14:44
les hommes ne sont pas doués pour être heureux, même si les circonstances sont favorables, ce qui est assez rare.
[jeanne hersch]
stella nera - 5. März, 11:40
we don't have no time to fall...
stella nera - 1. März, 21:52
draussen stürmt es.
der regen peitscht.
der wind rüttelt an allem, was nicht niet- und nagelfest ist.
es ist dunkel. schwarz.
auf dem see türmt sich das wasser.
die wogen zerren an den booten. die aussehen wie kleine nusschalen.
am himmel verdichten sich drohend die schwarzen wolken.
und mitten drin ein kleiner schwarzer stern.
von wind und wetter völlig zerzaust.
er hat keine kraft mehr.
möchte aufgeben.
nur ganz schwach leuchtet es in seinem innern:
die hoffnung auf sonne.
stella nera - 28. Februar, 18:55
wie schön wäre es zu schlafen.
stundenlang. tagelang. nächtelang.
kann man so lange im bett liegen und einfach wach bleiben?
wie fremd können sich zwei menschen werden.
obwohl sie im selben bett liegen.
obwohl sie einander kennen.
besser als viele andere.
ich möchte schlafen.
endlos schlafen.
nicht wach liegen.
schlafen.
stella nera - 28. Februar, 14:48
gedanken an früher...

stella nera - 26. Februar, 15:03
auf und ab.
widerspruch.
gefühle ändern sich von einem moment zum anderen.
himmelhoch jauchzend - zu tode betrübt
depression - lebenswille
ambivalente welt.
metamorphose.
keine aussicht auf besserung.
die wahrheit bleibt im innern verborgen.
gedanken - gefühle - ratlosigkeit.
keine aussicht auf seelenfrieden.
stella nera - 20. Februar, 14:22
ich kann mich nur schlecht konzentrieren.
eine halbe stunde.
eine viertelstunde.
ablenkung von der ablenkung.
sinnentleertes leben.
emotionsloses dahinvegetieren.
ich war noch nie wirklich glücklich.
nur in seltenen momenten.
die hoffnung schwindet.
der weg ist verborgen.
einziger ansporn:
herauszufinden was noch kommen wird.
stella nera - 20. Februar, 14:18
es geht mir wieder gut!
naja. fast.
auf jeden fall normal.
vielleicht war es gar nicht so schlecht.
vielleicht musste es passieren.
irgendwie hat es sich ja angebahnt.
ich bin sicher, dass alles gut wird.
jemand musste mich auf den boden zurückholen.
meine tagträume beenden.
ich glaube, jetzt kann ich mich auf andere dinge konzentrieren.
es ist noch nicht vorbei.
aber ich kann damit leben.
einfach leben.
stella nera - 19. Februar, 18:43
es geht mir besser. viel besser.
essen kann ich zwar immer noch nicht.
und es ist immer noch komisch ihn zu sehen.
aber ich werde es überwinden.
irgendwann.
das weinen hat gut getan.
endlich hat sich die anspannung gelöst.
die angestaute ungewissheit.
was gewissheit alles verändern kann!?
es wird noch lange dauern.
es wird noch viele schwere stunden geben.
und einige tränen.
und vielleicht auch eifersucht.
aber kein kopfzerbrechen mehr.
nach vorne schauen.
die zukunft wird besseres bringen.
da bin ich mir sicher.
ist das leben nicht spannend?!
stella nera - 18. Februar, 22:53